Ende März war ein Crawfish boil bei Rickys Stiefschwester Jill und Crew in Eunice/ Louisiana angesagt. Perfect timing, da Rainer, Sabine und Christoph da waren und diese sowas zuvor ja noch nicht miterlebt hatten. Eunice ist ca 1,5 bis 2 Stunden von uns entfernt und so hielten wir auf dem Weg an einem ziemlich coolen Rastplatz an, an dem es nicht nur Kaffee ´für umme´ gab, sondern einem auch noch die hiesige Flora und Fauna erklärt wurde. Ein cooler Platz für schöne Bilder
Weiter gings zu Jills und Eddies Camp irgendwo im nirgendwo. Rainers O-ton als wir austiegen besagte: `Wenn ich euch nicht kennen würde, würde ich denken, ihr habt uns hier raus verschleppt, um uns umzubringen.` Ja es ist wirklich nur ein ganz klein wenig abgelegen und versteckt zwischen Reis und Crawfish- Feldern.
Eddie war schon fleissig dabei alles vorzubereiten und sogar unsere Tierschutzbeauftragte Sabine, beaufischtigte die Zubereitung der kleinen Beisser höchst interessiert.
Es war sehr lecker mal wieder Crawfish direkt von der Bank wegzuessen, allerdings( wie immer) einen Ticken zu scharf für mich. Ebenso für die kleinen. Für die gab es Mc Donalds vom weitest entfernten Mc , den ich in USA bis jetzt gesucht und gefunden habe. Ansonsten sind die ja ca. alle 500 m zu finden. Dieser hier benötigte eine einfache Autofahrt von 25 Minuten!!!!!
Eddie and some other TRUE Cajuns eating Crawfish
Grace und Stella happy mit ihrem Happy Meal
Cute Girls!!!
Auch Christoph hat sich redlich bemüht, sich der amerikanischen Essens und Drinkkultur anzupassen.
Wie geht das dumme Ding nur auf ?!
Auch das Freizeitprogram hier im tiefen Süden ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Fischen, Fourwheeler fahren, Jagen.... daran habe ich mich ja gewöhnt, aber das jeder eine Knarre im Auto umherfährt und diese dann zum Freizeitgerät umfunktioniert wird, halte ich glaube ich in 20 Jahren noch für höchst zweifelhaft. Nachdem rainer auch mal schiessen durfte, rannte plötzlich Hinz und Kunz zu den Autos und holte Knarren raus und ballerte aufs Wasser. Vom Kleinkaliber bis zum Maschinengewehr war alles vertreten.
Stella fand das gar nicht witzig und war froh als das Geballer zu Ende war um mit Granny in See stehen zu können. Habe ich erwähnt, dass Jill auch einen riesen See auf ihrem Grund hat?!.
Wir hatten einen schönen Tag mit vielen neuen Eindrücken von Land und Leuten. Ich glaube jedoch, unsere Gäste waren am Ende doch froh, dass wir uns für das Leben in einem etwas gemässigterem Teil Louisianas entschieden haben ;)
